Aus der Chronik - MARIENPFARRE

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Aus der Chronik

Redemptoristen
Aus der Klosterchronik

Bitte um Spende!
1898 wurde ein buntes Andachtsbild (rechts im Bild) mit einem Gebet und gleichzeitigem Aufruf zu Spenden gedruckt. Ein Auszug aus dem Text: „Tausende von Seelen fanden durch die neue Kirche Heil, Trost und Segen und finden es noch immer. Die Kirche sollte auch als Denkmal gelten für den Apostel Wiens, den sel. P. Klemens M. Hofbauer. Christliche Seele! Hat dir Gott es möglich gemacht, o ich bitte Dich, spende eine milde Gabe für das Gotteshaus, das noch immer eine große Bauschuld drückt, wenn nicht, so bete wenigstens für das heilige Werk! - O Maria, Mutter von der Immerwährenden Hilfe, bitte für uns!“

Kirchenblatt – Pfarrblatt,…
Seit 1928 erschien monatlich der „Hernalser Lieb-Frauen-Bote“, welche die Redemptoristen in Hernals für die Kirchenbesucher herausgaben und druckten (Bild links: Ausgabe Juli-1936). Diese Informationsschrift wurde für die Kirchenbesucher bereitgestellt, ähnlich unserem heutigen „Grüss Gott am Sonntag“. In der Nazi-Zeit durfte nur mehr einmal jährlich ein sog. „Pfarrbuch“ gedruckt werden (50 Seiten). Ab den 50-er Jahren erhielt das Informationsblatt dann den Namen „Liebfrauen-Pfarrblatt“ und wurde nunmehr von der Marienpfarre verantwortet (vier A5- Seiten/sw.) und an alle Haushalte der Gemeinde verteilt. Ab 1968 wurde daraus das „Pfarrblatt – Marienpfarre XVII“.


Aus der Chronik des Klosters:
In unregelmäßigen Abständen werden hier interessante Auszüge aus der Klosterchronik erscheinen.

Vor 100 Jahren (1917):
Zum Kloster gehörten Anfang 1917 insgesamt neun Patres und vier Brüder (Rektor: P. Johannes Polifka). Gleich fünf Patres waren in den umliegenden Schulen als Katecheten eingesetzt. Daneben wurden mehrere Vereinigungen und Vereine, die im Kloster Heimat hatten, betreut. Auswärts wurden Kurse, Exerzitien und Vorträge gehalten; auch           Mess-Aushilfen (u.a. regelmäßig in Dornbach) gehörten zum Aufgabenfeld der Redemptoristen.

Am 27. Jänner wurden alle Kirchenglocken (bis auf eine) abmontiert und in den Klostergarten gelegt. Am 16. Februar holten dann Militärtransporte unsere Glocken ab und führten diese ins Arsenal – für Kriegszwecke. Der Chronist bedauert nunmehr den „Entfall des schönen Glockengeläutes der Marienkirche“.

Im Februar wurde das „St. Klemens Hofbauer-Komitee“ in Wien als   staatlicher Verein angemeldet. Die erste Generalversammlung fand dann am 22. April im Klemens Maria Hofbauer-Saal (Kulmgasse) unter dem    Ehrenschutz vom Erzbischof Kardinal Friedrich Piffl statt. Ein erstes Ziel des Vereines war die Errichtung einer St. Klemens Maria Hofbauer-Kirche in Wien (zu Ehren der gefallenen Helfer).  

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