Aus der Chronik - MARIENPFARRE

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Aus der Chronik

Redemptoristen
Aus der Chronik des Klosters:
In unregelmäßigen Abständen werden hier interessante Auszüge aus der Klosterchronik erscheinen.

Vor 100 Jahren (1917):
Zum Kloster gehörten Anfang 1917 insgesamt neun Patres und vier Brüder (Rektor: P. Johannes Polifka). Gleich fünf Patres waren in den umliegenden Schulen als Katecheten eingesetzt. Daneben wurden mehrere Vereinigungen und Vereine, die im Kloster Heimat hatten, betreut. Auswärts wurden Kurse, Exerzitien und Vorträge gehalten; auch           Mess-Aushilfen (u.a. regelmäßig in Dornbach) gehörten zum Aufgabenfeld der Redemptoristen.

Am 27. Jänner wurden alle Kirchenglocken (bis auf eine) abmontiert und in den Klostergarten gelegt. Am 16. Februar holten dann Militärtransporte unsere Glocken ab und führten diese ins Arsenal – für Kriegszwecke. Der Chronist bedauert nunmehr den „Entfall des schönen Glockengeläutes der Marienkirche“.

Im Februar wurde das „St. Klemens Hofbauer-Komitee“ in Wien als   staatlicher Verein angemeldet. Die erste Generalversammlung fand dann am 22. April im Klemens Maria Hofbauer-Saal (Kulmgasse) unter dem    Ehrenschutz vom Erzbischof Kardinal Friedrich Piffl statt. Ein erstes Ziel des Vereines war die Errichtung einer St. Klemens Maria Hofbauer-Kirche in Wien (zu Ehren der gefallenen Helfer).  

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