Caritasprojekte - MARIENPFARRE

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Caritasprojekte

Marienpfarre
Weihnachtsaktion der Marienpfarre

Das Schwechathaus in Bukarest




DANKE
für jeden Beitrag den Sie für die Weihnachtsaktion „Straßenkinder in Rumänien“ gespendet haben.
Im Namen all dieser Kinder im Schwechathaus und von Maria Fohringer, die dieses Projekt leitet, sagen wir „Vergelt´s Gott“.







Hinschaun nicht wegschaun !

Am vergangenen Montag haben wir in der Einserrunde Frau Maria Fohringer eingeladen, sie soll uns von ihrer Arbeit im Haus Schwechat in Bukarest erzählen.
Die pfarrliche Bildungsreise im vorigen Jahr ging nach Rumänien und Bukarest war unserer erste Station. Dort haben wir sie zuerst einmal getroffen.
Maria Fohringer hat vor vielen Jahren im Haus Ecke Mariengasse/ Klopstockgasse gewohnt und war in der ersten Familienrunde, die es in unserer Pfarre gegeben hat.
Bei unserer Ankunft war sie da, eine freundlich lächelnde Pensionistin, die sich gefreut hat, dass wir gekommen sind. Dass sie schon 20 Jahre in diesem Projekt Knochenarbeit geleistet hat, haben wir ihr gar nicht angesehen. So fesch war sie !
Was uns Maria vermittelte, war genauso arg, wie die negativen Zeitungsberichte oder Filmnachrichten, die wir in Österreich vorgesetzt bekommen.
Viele Kinder leben verwahrlost auf der Straße, Kartons dienen ihnen als Sicht-Sonnen -oder Regenschutz. Kinder die auffällig werden , bringt die Polizei ins Kinderschutzzentrum, von dort kommen sie in ein sog. Kinderhaus. Die Eltern schert das alles nicht, die sind froh, dass sie sie los sind. Da die Kinder aus den Bahnhöfen meist vertrieben werden, verschwinden sie dann in unterirdische Kanäle, die oft Fäkalien und Abwasserkanäle sind. Die gesundheitliche und hygienische Situation brauche ich nicht erklären. Wenn Kinder lange Zeit nichts zu essen auftreiben können, dann schnüffeln sie aus einem Plastiksackerl den Dunst eines (sehr billigen) Lacks, der zwar das Hungergefühl vertreibt, aber auch die Nieren und das Gehirn schädigt. Kinderprostitution und Abtreibung sind leider keine Schauergeschichten, sondern traurige Wirklichkeit.
Der Jesuitenpater Sporschill mit seinem Sponsor Strabagchef Haselsteiner sind die Salben auf die Wunden unseres Unvermögens . Aber diese Mächtigen sind nicht allein in Bukarest.
Gottseidank funktioniert die Bukarester Caritas, Gottseidank gibt es auch Bewohner der Stadt wie z.B. Natalie, eine pensionierte Lehrerin, die mit den Kindern lernt, dass deren schulischer Erfolg gesichert ist. Es sind Erzieher und Sozialarbeiter im Einsatz.
In Zusammenarbeit mit den Italienern ist eine Kinder – Patenschaft organisiert. Ganz wichtig sind natürlich die spanischen Fratres, die Marianisten, die das Schwechathaus führen, nicht zu vergessen die Caritas Vorarlberg, die den Neubau des Schwechathauses finanziert und betreut hat und die Schwechater selbst, die den laufenden Betrieb mitfinanzieren. Ich hab mir nicht alles gemerkt, was Maria uns erzählt  - und ganz wichtig ist, dass Menschen wie Maria Fohringer mit ihrem Optimismus und Gottvertrauen die Hoffnung am Leben hält.
Die Bukarester Freunde sagen, ohne ausländische Hilfe geht es nicht. Die schon betreuten Kinder haben eine echte Perspektive Gott sei Dank !
In der Gesellschaft, bei den Menschen, den Politikern in Rumänien muss sich
noch viel ändern.                                                                                           HR  








Danke für Ihre großzügigen Spenden für die Straßenkinder in Rumänien
Bis jetzt wurde die schöne Summe von 2945,-- € für die Verpflegung der Straßenkinder im Schwechathaus gespendet.
Im Namen von Maria Fohringer und der Kinder sagen wir ein herzliches Vergelt´s Gott.
Die Weihnachtsaktion schließen wir am Sonntag den 12. Jänner am Festtag der Taufe des Herrn ab.













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