Infos - MARIENPFARRE

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Infos

Redemptoristen
Aus dem Kloster
Pater Sepp Froschauer verbringt vom 10. Juli bis Anfang August seinen Urlaub (mit Freunden und Bekannten) in Südengland – wie auch schon viele Jahre zuvor. Br. Diakon Josef Doppler ist Mitte Juli für eine Woche auf Kur; im August gibt es dann einen Heimaturlaub in Oberösterreich. Father John Britto vertritt Pater Lorenz Voith während seiner Abwesenheit in der Pfarre. Pater Helmut Neuwirth nimmt an der Pilger- und Kulturreise „Auf den Spuren Luthers“ Ende August teil. Pater Engelbert Jestl geht später im Jahr auf Urlaub. Im Juli sind zwei Deutsch-Sprachstudenten aus Polen zu Gast im Kloster. Auch andere Gäste werden in den Sommermonaten erwartet.


Frau Agnes Anna Przytula beendet mit 31. August ihre 20-Stunden-Tätigkeit im Kloster (Wäsche/Haus). Sie übernimmt mit 1. September eine volle Anstellung in der St. Nikolaus-Stiftung im 18. Bezirk. Seit 11 Jahren war Frau Agnes teilweise als Köchin, für den Haushalt und für andere Arbeiten beschäftigt. Wir danken ihr recht herzlich für diese treue Arbeit und die Verbundenheit! Ihre Halb-Anstellung im Hort der Marienpfarre endet ebenfalls mit Ende August, da dieses Angebot mit dem Schuljahr 2017 zu Ende ging.






Kurzer Bericht von der Lourdeswallfahrt 2017

Mit tiefen Eindrücken und Erlebnissen bin ich wieder von meiner 16. Lourdes Pilgerreise gut heimgekommen, bei denen ich immer im Team der Betreuer der Kranken und Behinderten mithelfen darf. Es ist jedes Mal ein tiefe Erfahrung des Glaubens, Menschen bei dieser Wallfahrt zu begleiten, die in ihren Leiden und Krankheiten nach Lourdes pilgern. Diesen Kranken ist zwar bewusst, dass sie keine spontane Heilung erwarten können, jedoch in der unzähligen Schar der kranken und behinderten Pilger, mit denen sie das gleiche Schicksal teilen, erfahren sie, dass ihnen von Gott durch die   Fürsprache Mariens, die in Lourdes besonders als Heil der Kranken verehrt wird, Stärkung und Trost in ihrem Leiden zuteil wird. Auch uns Helfer wird jedes Mal durch die Dankbarkeit und Freude der Menschen, denen wir helfend zur Seite stehen, weitaus mehr zurückgegeben, als wir ihnen durch unseren Dienst geben.
Br. Josef Doppler

Gruppenfoto bei der Präsentation: v.l. Karl Hatzl, Grafiker der Briefmarke, Mag. Rehmes, Obmann von "St. Gabriel", Dr. Irmela Banko, BV Pfr. P. Lorenz Voith, Obmann des St. Klemens Hofbauer-Komitees, Markus Reithofer, Österr. Post, Thomas Röder, Vorstand im Komitee.
Bild: Redemptoristen/Kratochvil
Neue Klemens Hofbauer-Sonderbriefmarke präsentiert
Am 17. März wurde anlässlich des diesjährigen Klemens-Festes eine Sonderbriefmarke zu Ehren des      Wiener Stadtpatrons präsentiert. Das St. Klemens Hofbauer-Komitee hat zusammen mit dem Österr. Philatelistenverein „St. Gabriel“ diese Herausgabe organisiert. Die Österreichische Post richtete ein eigenes Sonderpostamt im Klemens Hofbauer-Saal ein.
Grund für diese neue Sonderbriefmarke mit dem   Konterfei des Wiener Stadtpatrons ist die Gründung des Klemens Hofbauer-Komitees vor 100 Jahren. Die eigentlichen Feierlichkeiten dazu finden am 5. Mai (Altes Rathaus, Festsaal) statt. Die Sonderbriefmarke kann u.a. in der Pfarrkanzlei oder bei Hr. Willy Prokop erworben werden.

Gebet in der Marienkirche
Begegnung im Klemens Hofbauer-Saal
 
Ordensgebet für die Stadt im "Hernalser Mariendom"
 
Anl. des Jubiläumsjahres (150 Jahre Ikone Mutter von der Immerwährenden Hilfe) versammelten sich am 15. Oktober über 80 Schwestern, Brüder und Patres zu einem Morgengebet in der Marienkirche der Redemptoristen in Hernals. Dabei wurde besonders für die Stadt, die Orden mit ihren vielen Aufgaben und um neue Berufe gebetet.
 
Im Jahre 2009 wurde das Morgengebet  in Wien- Maria am Gestade eingeführt; Anlass war das 100-Jahr-Jubiläum der Heiligsprechung von Klemens Maria Hofbauer. Seitdem treffen sich zweimal jährlich an verschiedenen Orten Mitglieder aus Ordensgemeinschaften und Säkularinstituten zu einem feierlichen Morgenlob mit anschl. Frühstück und Begegnung.
 
 

 
Kongregation der Redemptoristen
P. Michael Brehl (Kanada) wurde beim Generalkapitel der Redemptoristen in Thailand zum Generaloberen wiedergewählt. Er ist seit dem letzten Generalkapitel 2009 im Amt. Zum Generalvikar wurde der bisherige Konsultor P. Alberto Eseverri (Spanien) gewählt. Die anderen Generalkonsultoren kommen aus Brasilien, Indonesien, Spanien, Westafrika und der Karibik. Die Amtsdauer der Generalleitung läuft bis 2022.
Foto: P. Michael Brehl und P. Alberto Eseverri.
Bischofsweihe in Lemberg (Ukraine)
Am 7. April wurde in der St. Georg- Kathedrale in Lemberg der Redemptorist P. Volodymyr Hruza zum Weihbischof der Erzdiözese (Metropolie) Lemberg geweiht. P. Volodymyr ist der Provinz Wien-München sehr verbunden; er studierte über acht Jahre Theologie in Innsbruck und war daneben an der Herz-Jesu-Kirche und in der „Gesprächsoase“ pastoral tätig. Die Weihe selbst nahm der Großerzbischof Schevchuk aus Kiew vor. Über 25 Bischöfe, knapp 100 Priester und
Ordensleute waren bei der Weihe anwesend. Von den Redemptoristen der Provinz Wien-München waren P. Helmut Neuwirth und P. Lorenz Voith nach Lemberg gekommen. Die Liturgie selbst wurde live im live-TV übertragen.
Die ukrainisch- griech.- kath. Kirche (die Kirche ist mit der röm. kath. Kirche verbunden/uniert) zählt insgesamt knapp sieben Millionen Mitglieder und fünfzig
Bischöfe weltweit; 1/5 der Bischöfe gehört zur Kongregation der Redemptoristen.
Besuch in Hernals: Der neue Bischof Volodymyr kommt am 26. Juni mit anderen Mitbrüdern zum Festgottesdienst (Abschluss des Jubiläumsjahres „MUTTER VON DER IMMERWÄHRENDEN HILFE“ - zugleich Pfarrfest) in unsere Marienkirche. Wir freuen uns darauf!
Flüchtlingshilfe: In den Gesprächen mit Bischöfen und Ordensvertretern wurde uns auch ein Überblick über die Flüchtlingssituation in der Ukraine gegeben. Die Redemptoristen und die griech.-kath. Kirche zeigen großes Engagement in dieser Situation. Knapp 1,5 Millionen Menschen flohen seit knapp zwei Jahren aus der kriegerischen (von Russland teilw. okkupierten) Ostukraine in die Zentral- und Westukraine. Die Kollekte in allen europäischen Kirchen am 24. April soll für diese humanitäre Hilfe in der Ukraine erfolgen. Dies hat Papst Franziskus vor wenigen Tagen offiziell den Bischofskonferenzen mitgeteilt.
Danke auch für jede Spende in diesem Sinne am nächsten Sonntag!
P. Volodymyr Hruca CSsR, Mitglied der ukrainischen Provinz, wurde nach Wahl durch die Synode von Papst Franziskus zum neuen Weihbischof der Erzdiözese Lviv ernannt. P. Volodymyr studierte und wirkte viele Jahre in Innsbruck.
Der neue Weihbischof wurde 1976 geboren und trat 1994 bei den Redemptoristen ein. Seine ewige Profess absolvierte er im Jahre 2000. Seine Priesterweihe fand am 1. Juli 2001 statt.
Nach Studium in Tuchow (Polen) studierte P. Volodymyr von 1998 bis 2000 und von 2003-2008 an der Universität Innsbruck und war Mitglied der dortigen Kommunität. Sein Studium schloss er mit dem Doktorat in Dogmatik in Innsbruck ab. Im Kloster Innsbruck wirkte er pastoral mit und war auch ein Jahr Leiter der Gesprächsoase Innsbruck. Von 2009 bis 2012 war er Studiendirektor des Studentates der Redemptoristen in der Ukraine und seit 2013 Novizenmeister der Provinz Lemberg, sowie auch Dozent an der Universität in Lviv.
Der neue Weihbischof ist den Redemptoristen in Österreich und den Missionsschwestern v. Hl. Erlöser sehr verbunden.
Die Erzdiözese Lviv wird von P. Ihor, auch einem Redemptoristen, als Erzbischof geleitet Die Bischofsweihe wird am 7. April stattfinden.
 
Kommunität Hernals
 
Anfang Juli fand die Konstituierung des Hauskonvents (für die nächsten vier Jahre) im Kloster Hernals statt. In einer Feier in der Kapelle legte P. Lorenz Voith seinen Amtseid als Rektor des Klosters ab. Nach der Wahl  der Konsultoren durch die Kommunität, wurden die Funktion im Kolleg vom Rektor vergeben.
 
Rektor: P. Lorenz Voith, Vikar: Diakon Br. Josef Doppler; Konsultoren: Br. Josef Doppler und P. Helmut Neuwirth; Minister: P. Helmut Neuwirth.
 
P. Jakob wird in Hernals seinen  Deutschsprachkurs fortsetzen und zugleich eine begleitende Ausbildung für anderssprachige Priester in der Erzdiözese Wien beginnen. Daneben wird er in der Marienpfarre und im Kloster Aufgaben übernehmen. P. Engelbert Jestl arbeitet weiter als Krankenhausseelsorger im Krankenhaus „Göttlicher Heiland“ und als Direktor der Cursillo-Bewegung. P. Neuwirth ist weiterhin ständiger Aushilfsseelsorger in St. Leopold und St. Josef (2. Bezirk). P. Froschauer verbringt seinen  Ruhestand im Kloster.

KLEMENS-Wallfahrt - „Internationale Wallfahrt der Begegnung“
Wallfahrt zum Geburtsort des hl. Klemens Maria Hofbauer, nach Taßwitz, vom St. Klemens Hofbauer-Komitee organisiert: Am Morgen des 19. September 2015 begaben sich 33 Personen, mit den Klerikern: P. Anton Kendöl CSsR,      P. Jiri Sindelar CSsR, P. Ludwik Pociask CCG, Br. Josef Zahradnik CCG, auf Pilgerfahrt; aus der Marienkirche (11 Personen) und Maria am Gestade.             In Gebeten, Liedern, Anrufungen und Rosenkranz-Fürbitten - Vorbeterin Frau Maria Zoder – gaben wir unsere Anliegen an den hl. Klemens unterwegs Ausdruck.
Den Festgottesdienst um 10:00 Uhr in der Klemenskirche zelebrierte Mons. Vaclav Maly, Weihbischof von Prag, mit 7 Mitzelebranten (die Mitpilger-Priester aus Wien; P. Piotr Nowicki CSsR, Taßwitz; slowak. und vietnam. Pater CSsR; Mag. Tadeusz Cichon, Schöngrabern und Mag. Krysztof Darlak, Maissau, Österr.). Die Messe war großteils tschechisch, einige Lieder in Deutsch, die Lesung sprach Karl Hatzl. Bischof Maly brachte seine Predigt in Kurzform auch in Deutsch: hl. Klemens, Apostel von Warschau und Wien, er hat nie aufgegeben, er hatte Zeit für die Menschen. Heute sind wir nicht fähig dem anderen zuzuhören. Auf die Fürsprache des hl. Klemens möge es uns gelingen, unsere Charismen für die Kirche auszunützen, Gott vertraut uns.   
Bischof Vaclav Maly ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Samtenen Revolution im Jahre 1989 in der damaligen Tschechoslowakei. 1996 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof und 1999 erhielt er den „Kardinal-König-Preis“ in Wien.
Der Bürgermeister von Taßwitz lud die Wallfahrer (Österreicher, Deutsche, Vietnamesen, Polen, Slowaken und Tschechen) nach der Messe zur Agape in den Klostersaal. Die Kontakte ergaben sich dann eher zu deutschsprechenden Pilgern.
P. Sindelar ist mit einer Gruppe Fuß-Wallfahrer entlang dem St. Klemens Lehrpfad an der Thaya nach Klosterbruck gepilgert. Nach der Andacht und Segen mit der St. Klemens-Reliquie brachte uns der Bus ebenfalls ins ehemalige Prämonstratenser Stift Klosterbruck; der hl. Klemens war dort in  der Klosterbäckerei, Diener des Abtes und besuchte die Lateinschule. Wir besuchten die
St. Wenzels-Kirche, mit der ältesten, erhaltenen Orgel Mährens. Br. Josef, CCG, spielte darauf Marienlieder und „Großer Gott ….“, wir sangen kräftig mit, bevor wir wieder die Rückfahrt nach Wien antraten.
 
Am 11.10.2015 Mittagszeit, Sender Brünn, Fernseh-Aufzeichnung dieser Wallfahrt.
Prokop
 
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