Mission - MARIENPFARRE

Direkt zum Seiteninhalt

Mission

Marienpfarre
Flüchtlingsbetreuung
War seit 1990 durch die Jugoslawienkrise sehr aktuell. Zur Zeit kommen nur mehr seltener Flüchtlinge in die Pfarre. Die Flüchtlingsbetreuung beschränkt sich daher zur Zeit auf das Kontakthalten mit den damals aufgenommenen Flüchtlingen. Hilfe ist noch notwendig bei Arbeits- und Wohnungsbeschaffung sowie Rechtsangelegenheiten.

Klemenshaus
Am 2. Oktober 1994 wurde das "Clemens-Haus" durch Msgr. Helmut Schüller gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. Dieses Haus beherbergt das Sozialzentrum der Pfarre mit Bruderdienst, Caritas, Hort für Immigrantenkinder, Beratungsstelle für Ausländer usw. Dieses Haus, welches der Redemptoristenorden geerbt hatte, wurde der Pfarre und dem (pfarrlichen) Verein Sozialinitiative Hernals übergeben, welche mit Förderungsmitteln der Gemeinde Wien eine Sanierung und Wohnungszusammenlegung durchführte.
Dieses große Haus hatte erfreulicherweise freie Wohnungen, und so konnten im Erdgeschoß drei Kleinstwohnungen für zeitweise Obdachlosenbetreuung zur Verfügung gestellt werden, im ersten Stock drei Startwohnungen zu 45m2 und in den oberen Stockwerken weitere neun Wohnungen für größere und kleinere Familien. Von den insgesamt fünfzehn Wohnungseinheiten wurden sieben an Flüchtlingsfamilien aus dem ehemaligen Jugoslawien übergeben.

Aktion Neue Heimat
Anlässlich der "Jugoslawienkrise" fanden zuerst 70 Kroaten und später 50 Flüchtlinge aus Bosnien und Herzegowina im Pfarrheim Unterkunft. Später mussten für sie Wohnungen gefunden werden. Die Schaffung bzw. Adaptierung dieser Sozialwohnungen kostete viel Geld. Es fanden sich einige Familien, die bereit waren, der Pfarre auf einige Jahre Kredit zu gewähren, um die Sozialwohnungen errichten zu können. Die Pfarre zahlt den Kreditgebern das Darlehen nach 3 bzw. 5 Jahren zurück.Von dem Geld wurde und wird auch den Flüchtlingsfamilien zinsenfreier Kredit gewährt, den sie langfristig in kleinen Raten zurückzahlen müssen. So haben sie die Möglichkeit, sich eine endgültige Wohnung zu schaffen und einzurichten.

Club-OKAY-Keller
Im Keller des Klemenshauses ist eine Veranstaltungsstätte eingerichtet, die von allen ethnischen Gruppen, die im Pfarrgebiet ansässig sind, genützt werden kann. Der Club-Okay-Keller ist gedacht als ein offener Ort der Begegnung, Zugewanderte und vorübergehend bei uns Wohnenden sich treffen und kennen lernen können. Am besten geht das bei interkulturellen Veranstaltungen und Festen.

Caritas
Sprechstunde
Jeden Donnerstag von 9:00 bis 11:00 Uhr ist Sprechstunde der Pfarrcaritas in dder Sautergasse 7A. Offen ist sie für alle Menschen aus dem Pfarrgebiet, die sich in einer sozialen Notlage befinden
Angeboten wird:
Beratung und Gespräch
Vermittlung zu öffentlichen und professionellen Beratungsstellen bzw. zu sozialen Hilfseinrichtungen
Begleitung bei Behördenwegen, Hilfestellung bei Anträgen und Ansuchen
Ausgabe von Lebensmittelgutscheinen
Weitergabe von Sachspenden der Pfarrgemeinde
finanzielle Aushilfen/Überbrückungshilfen, wenn das soziale Netz versagt und ein Abgleiten in Obdachlosigkeit oder Verelendung droht
oft nur Annahme und solidarisches Begleiten von Menschen, die unter schier ausweglos desolaten Lebensumständen existieren müssen
Ansprechperson: Wilhelm Prokop

Brotausgabe - Sautergasse 7A.
Vom Merkur-Markt erhalten wir einmal wöchentlich das Brot, das nicht verkauft wurde. Das Brot wird jeden Dienstag Abenddurch einen Mitarbeiter der Pfarre geholt. Am Mittwoch wird dieses Brot in der Caritassprechstunde an Bedürftige abgegeben.
Ansprechperson: Willi Prokop

Missions-Partnerschaft
Dreikönigsaktion
Die Jungschar der Marienpfarre führt jährlich die Dreikönigsaktion durch. Viele Kinder bleiben trotz der Ferien in Wien und gehen von Haus zu Haus, um für die Mission Spenden zu ersingen.
Ansprechperson: Rudi-Diakon

Antonius-Opferstock
In der Marienkirche gibt es einen eigenen Opferstock, der den Armen gewidmet ist: es ist der Antonius-Opferstock. Es gibt immer wieder Leute, die für die Kirche nicht geben wollen, aber sehr wohl für die Armen gerne spenden. Im Schnitt stehen jährlich zwischen 2500,- € aus diesem Opferstock der Pfarrcaritas zur Verfügung.

Geburtstagsaktion
Alle Angehörigen unserer Pfarre, die das siebzigste Lebensjahr vollendet haben, erhalten jährlich eine persönliche Geburtstagsgratulation unseres Herrn Pfarrer.
Zugleich mit diesem Geburtstagsbrief ergeht seit 1995 an unsere Geburtstagskinder die Einladung zu einer besinnlich-gemütlichen Geburtstagsfeier in Gemeinschaft mit vielen Jubilaren der Pfarre.
Ansprechperson: Rosi Pribyl


Dauerauftrag Nächstenliebe
Die Diözesan-Caritas bietet allen Pfarren die Möglichkeit, 50 % der Spenden für die eigene pfarrliche Caritasarbeit zurückzuerhalten, wenn die Spenden durch einen Dauerauftrag über das persönliche Konto an die Diözesan-Caritas eingezahlt werden. Wichtig ist, daß dies durch die Pfarre im Rahmen der Aktion "Dauerauftrag Nächstenliebe" durchgeführt wird. Formulare dazu liegen in der Pfarrkanzlei auf.



Zurück zum Seiteninhalt